Konsekutivdolmetschen

Konsekutivdolmetschen

Konsekutivdolmetschen wird auch aufeinanderfolgendes Dolmetschen genannt. Beim Konsekutivdolmetschen beginnt der Dolmetscher erst, wenn der Sprecher seine Rede beendet hat.

Konsekutivdolmetschen – der Dolmetscher hört dem Sprecher der Ausgangssprache zu und überträgt die Rede nach einem Satz oder einem Teil der Rede in die Zielsprache des Publikums. Bei dieser Art des Dolmetschens darf man während der Rede Notizen machen.

Beim Konsekutivdolmetschen steht der Dolmetscher üblicherweise bei einer Rede neben dem Sprecher. Wenn der Sprecher die Rede beendet hat oder eine Pause in seiner Rede einlegt, gibt der Dolmetscher die Aussage in der Zielsprache als Ganzes und auf die gleiche Art und Weise, wie sie gehalten wurde, wieder.

Konsekutivdolmetschen unterscheidet sich von Verhandlungsdolmetschen nur in der Länge der Abschnitte, die übersetzt werden. Beim Konsekutivdolmetschen kann der Sprecher sogar für fünf Minuten ohne Unterbrechung sprechen. Um den Inhalt dieser fünf Minuten langen Rede des Sprechers zu behalten, verwenden Dolmetscher oft ein besonderes System von Notizen, das aus Symbolen besteht, die Wörter darstellen – Schlüssel und Zeichen wie: Zusammenhang, Verneinung, Betonung, Ergebnis, usw. Bei diesem System soll der Dolmetscher sich nicht die Wörter merken, sondern die Aussage des Sprechers wiedergeben.

 

Konsekutivdolmetschen wird in vielen verschiedenen Situationen angewandt, wie bei: Arztterminen, Treffen zwischen Mietern und den öffentlichen Behörden, vertraulichen Anhörungen, Treffen mit Anwälten, Besuchen in Sozialhilfebüros oder Finanzämtern, Meetings und Präsentationen in Unternehmen und jährlichen Sitzungen.

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